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Wo bin Ich?

Deine letzten Worte begleiten mich. Ich habe versucht sie von mir zu streifen.

Denn es tat mir weh sie zu lesen.

Sie trafen mich wie ein Schlag.

Ich wollte nicht hören,

und wer nicht hören will, muß fühlen.

Solange bis ich stehenbleiben muß,

weil ich nicht mehr weglaufen kann.

Ich tobe um mich, verletze andere.

Verbreite Furcht. Emphatie für mich 

kenn ich nicht. Ich wollte wild und gefährlich sein,

doch wozu. 

Damit niemand sieht das ich doch Angst habe.

Ich habe Angst vor dem alleine bleiben,

vor dem Sein mit mir.

 Ich bin mein größter Feind.
Deine letzten Worte begleiten mich

wie eine zärtlich leise mahnende Stimme

sie halten mir den Spiegel.

Ich sehe darin einen Unbekannten.

Nun begreife ich, das so, niemand bleiben mag

mit mir. Sanftmütig und annehmend mich,

heißt meine Aufgabe. 

Ich habe Angst.

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