Lyrik, Prosa

Momente der Verzweifelung

Da sitze ich an meinem Tisch im Theaterschiff, an dem ich immer sitze bei Jazz on Bord. Ich bestelle bei der Servicemitarbeiterin wie immer meinen Ragazza. Bereite die Nikon auf das folgende Konzert vor.

Da werde ich von dem jungen Servicemitarbeiter plötzlich angefahren. Ich und meine Begleiterin hätten vor 14 Tagen 2 Espressi nicht bezahlt. Und er forderte mich gleichzeitig auf dies jetzt, ja, genau jetzt, sofort nach zu holen.

Ich bat ihn daraufhin sich zu setzen damit wir dies kurz besprechen, und aus der Welt schaffen können. Doch da prallte ich bei ihm gegen eine wütende Betonwand.

Nun gut, ich schule Menschen in wertschätzender und achtsamer Kommunikation.

Da platze auch mir mal der Kragen, denn der Junge Mann nahm mir das zuvor bar bezahlte Glas Wein, halb ausgetrunken kommentarlos von meinem Tisch.

Und ganz offen, normaler Weise quittiere ich so ein bescheuertes Verhalten mit einem heftigen Ausschlag meines Armes. Der tut sehr weh. Ich verletze nur lange nicht mehr, andere Menschen bewusst.

Deshalb bat ich den jungen Mann darum doch bitte den Geschäftsführer kommen zu lassen.

Dieser junge Mann sagte daraufhin zu mir, ich hätte ab sofort Hausverbot auf dem Theaterschiff in Bremen. Ich antwortete ihm das ich dies aus seinem Mund nicht akzeptiere.

Viel später kam der neue Gastronomie Geschäftsführer auf mich zu, und wir hatten ein sehr angenehmes und entspanntes Gespräch mit einander.

Ok diese Episode wird Folgen haben, in welcher Form habe ich nicht zu entscheiden.

Dumm ist nur, das ich mit Menschen rede, sehr vielen.

Bunter Hund … weiß ich nicht?

Aber man kennt mich in Bremen und auch anderswo.

Dirk hat die Auseinandersetzung mitbekommen und reagierte später entsprechend.

Nun ich reagiere und ich agiere schnell.

Ich werde weiterhin Gast bei Jazz on Bord sein.

Wer sonst noch dabei ist, bestimmen andere Menschen.

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