Lyrik, Prosa

Warum ich ohne dich nicht mehr sein mag

wurde ich gefragt

Es ist nicht leicht zu beantworten

denn unsrere Begegnung

ist alles andere als Leicht

doch will ich versuchen

zu erklären warum

Es begann mit dem dir zuhören

Beziehung nennt sich der Laden

du warst aufgewühlt

und tobtest beinahe innerlich

irgendwann nahm ich dich in die Arme

denn sogar mir tat weh

was in dir wehtat

und langsam und doch spürbar

wie ein Stein der von deinem Herzen fällt

wurdest du ruhiger und sanfter

denn in dir tobte ein Krieg

den ich nur mit Liebe befrieden konnte

dies alles sah ich bei unserer ersten Begegnung

ich wusste damals schon von dir das du nicht frei bist

aber ich versprach dir bald

dich durch das Leben zu begleiten

und so gingen wir seither

so manche Wege gemeinsam

oft zu dritt

denn ohne Wirbelwind

kenne ich dich nicht

wir sprachen viel miteinander

hörten dem anderen zu

fühlten uns

durch uns

das tat uns beiden gut

endlich konnte ich durchschlafen

du gabst mir dein Vertrauen

und deine Ruhe

und ich weiß nicht ob es jemanden gibt

der dich tiefer sehen durfte als ich

ja ich vermag dich zu sehen

von deinem grossen Zeh

bis zur Spitze deines Haars

das ich mich in dich verliebte

kam ganz sanft

und doch überwältigend

deutlich

und auch wenn ich einmal kurz Rückzugsgedanken hatte

um nichts was ist zu gefährden

wusste ich doch das ich mich

in dem Moment selbst anlog

dann sah ich endlich das ich nichts mehr kaputt machen kann

denn kaputt machen

das übernahm jemand anderes

wohlwissend dumm und blind

er zog in den Krieg

gegen seine Liebe

und verlor den Krieg

und die Liebe

nun ist alles anders

ich packe meine Sachen

denn ich muß da sein wo du bist

denn ohne dich

mag ich nicht mehr sein

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