Lyrik, Prosa

Nach Oldenburg der Liebe wegen

schrieb ich einst

inzwischen ist so viel passiert

und auch vieles besprochen

und geklärt

nun lebe ich Oldenburg

das wir nie ein Paar werden

darüber sind wir uns einig

aber alles war diesen Aufwand wert

ich brauchte wohl

diesen Kick

um neue Wege zu beschreiten

vieles ist anders heute

das was ich tue

und das was ich lasse

einst passte ich auf

das der Wirbelwind

nicht verloren geht

es war ein besonderer Tag

mit Fernsehen und Zeitung sogar das Radio

war dabei

ein voller Erfolg unsere Aktion

später sprang ich ein

zum mitfeiern zweier Geburtstage

und wir tanzten

du ich und der Wirbelwind

es war der Tag

als der Wirbelwind mir seine Freundschaft anbot

und ich ihm fünf gab

meine Hand

zum Einschlag

und besiegeln

einer lebenslangen Freundschaft

dann sehr spät tauchte er auf

ich gab ihm noch die Hand

danach fuhr er alles an die Wand

So dumm möchte ich mal werden

Einen Menschen wie dich

aufzugeben

und

dann meinen Wirbelwind zu verlieren

ich bin nicht immer klug

aber wohl tiefer

als viele

ich habe nicht viele Freunde

und Freundinnen

aber auf die ist Verlass

eines Tages gehe ich mit dem Wirbelwind

in Oldenburg spazieren

und er wird viel zu erzählen haben

von Krieg und Wut

von Haß und Angst

und ganz leise

wird er erzählen

von der Liebe

die er nie verlor

zu dir

so wie die Freundschaft

die ich nie verliere

zu dir

und dem Wirbelwind.

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