Lyrik, Prosa

Kaffe Sand im August 2018

Mein liebster Arbeitsplatz in Bremen,

auf der Terasse im Schatten, ein gutes Buch dabei und niemand nervt.

So mag ich das. Das Leben ist zu kurz und kostbar für nervende Menschen.

Ich habe noch einiges zu tun in den Jahren die mir bleiben. Und heute entscheide ich sehr zügig wer mitkommt und wer gehen muß. Das da Menschen zurück bleiben gehört zum Leben dazu. Manche tragen es mit Fassung manche reagieren verletzt, andere sind verstört.

Ich habe mich verändert, bin cooler im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht. Das hat eine Geschichte die ich gerne mal erzählen mag.

Ich selber bin seit mittlerweile 8 Jahren Single. 2012/ 2013 und 2015 gab es ein paar Episoden die dem Single Dasein mal so für 1 bis 4 Monate unterbrachen.

Besonders war 2015, ich hatte beschlossen doch noch Vater werden zu wollen, und machte mich auf die Suche nach einer passenden Partnerin. Natürlich wie immer mit absolut übereilten Zielvorgaben meinerseits. Es fällt schwer, sich selbst zu bremsen. Ich merke dies geschieht sehr schnell wenn mich jemand will.

Mich als Frau zu wollen, ist ne ganz schöne Aufgabe. Deshalb sind Anwärterinnen oft ziemlich schnell wieder weg. Ich habe ein Problem, das nennt sich Hochintelligenz.

Das macht mein Denken schneller als bei vielen anderen Menschen, auch meine Handlungen sind oft zügiger und radikaler.

In 2015 lernte ich wegen intensiver Suche 4 Frauen kennen. Fast alle in meinem Alter, eine 10 Jahre jünger.

Ich habe mir eine Fähigkeit bewahrt, die mir Fernkritikerinnen gerne absprechen möchten.

Ich kann mich recht schnell, sehr heftig verlieben, mit allen Gefühlen und Konsequenzen. Eine davon habt ihr gerade erlebt, mein Umzug von Bremen nach Oldenburg. Denn ich hatte mich in eine Neu Oldenburgerin verliebt.

Naja die Damen 2015, waren unterschiedlich von ihrem Wollen. Eine suchte eine Beziehung, lebte auf ner Insel, hatte seit dem letzten veröffentlichten Foto 25 KG zugenommen, litt unter Kontrollsucht und Messianertum.

Eine war in einer langen Beziehung, in der nicht mehr viel los war.

Eine war heftig für mich, denn wir schrieben uns 156 Seiten hin und her.

Nur fehlte in ihren Zeilen die Mitteilung, ich habe mich von meinem Partner doch nicht getrennt.

Dann kam Nummer 4, die nach 3,5 Monaten des sich nicht einlassend, fest stellte das ihr Ex immer noch nicht aus den Gedanken ist.

Es sind diese Erfahrung die mich verändert haben.

Heute frage ich einfach direkt nach Sex.

Wem dies nicht reicht, kann ja gerne nein danke sagen.

Nur habe ich keine Ambitionen mehr auf ,zu hörender Freund, Liebhaber neben dem Ehemann, Sugardaddy, Alltagshelfer…

Wer heute was von mir will, muß wissen umsonst gibt es nichts mehr.

Und wenn Frau nicht will, dann hat sie wohl schon, oder ?

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