Lyrik, Prosa

Bellano am Comer See später

wir geniessen die Sonne

und das Meer unter unserem Haus

der zweite C6 fliegt

mit uns durch die Serpentinen

rauf und wieder runter

wir haben beide etwas gewagt

unser Leben teilen wir

und unsere Tore

haben sich aufgetan

wir dürfen einander

in die Seele sehen

und haben die Angst

verloren.

Denn schwärzer als

damals in uns

kann es durch das Licht

das wir mitnahmen

auf unseren Wegen

nie mehr sein.

Wir sind verwoben

und doch zwei

Doch eigentlich sind wir heute

einerlei

so wie Nachts

unter unserer einen Decke

oder Tags in unseren Umarmungen

ja wir sind weiter gegangen

als manch anderer

wir begleiten uns durchs Leben

wir zwei

beide eins.

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