Lyrik, Prosa

Wohnen an einer Schnellstrasse

drumherum nur 30 KmH

hier scheppert es

und rattert es

der Asphalt hat Löcher

Kanaldeckel sind zu tief

der Lärm eine Belastung.

Eigentlich eine 50 Strasse

nur eigentlich.

Wirklich ist 75

demnächst wirds schlimmer

nur bin ich dann weg.

Umbenennugsvorschlag:

Statt Am Alexanderhaus.

In der Einflugsschneise.

So wars früher.

Tempo Hundert und 4 Spurig.

6 Autos pro Minute

Mich ziehts hier weg

wohin weiss ich nicht

vielleicht ins 30 Viertel nebenan.

Zwar zieht es mich zu dir

doch bleibt der Gedanke

irreal.

Unter einem Dach hausen wir wohl nie.

Zu verschieden unsere Wirklichkeiten.

Alles hat seine Zeit im Leben.

Unsere hat vor kurzem angefangen.

Ich will und kann die Wirklichkeit nicht ändern.

Mag gerne mit dir unter einem Dach hausen.

Manchmal bin ich ein wenig verloren.

Meistens liest eh niemand meine Zeilen.

Wollte gerade fragen

ob du Lust hättest mit mir zu leben.

Ich frag dich in 10 Jahren mal.

Oder auch nie.

Freiheit ist unteilbar.

Heisst es in einem Gedicht.

Ist Freiheit eigentlich auch unnahbar?

Und ist Nähe auch in Freiheit möglich?

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