Lyrik, Prosa

Ich will nicht viel mit Dir

Nur dein Kosmos sein

dein Gedankenteiler

dein tiefstes Gefühl

das Kraulen in deinem Haar

und das Knistern auf deiner Haut

Ich gebe dir auch beinahe nichts.

Nur jeden Kuß

und jede Berührung

meiner Seele.

Bedeutungslos bin ich

unbedeutend wirklich

authentisch spürbar

und wahr.

Doch bin ich nur ne halbe Sache.

Ohne dich.

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Lyrik, Prosa

Zu Auf meiner Insel:

Im Jahr 2015

begegnete mir eine Frau

von ganz weit weg.

Sie war auch schnell

wieder weg

denn ich hätte meine Mitte noch nicht gefunden.

Ich werde meine Mitte niemals finden

habe ich damals entschieden.

Ich bin ein Teil

Wie kann ich Mitte sein?

Ohne dich bin ich

eine halbe Sache.

Meine Mitte finden

ja diese suchen

bedarf es zwei Liebende.

Ein Wesen das den Spiegel hält

und ein Wesen das sich selbst

ansieht im Spiegel

des Anderen.

Du hälst mir den Spiegel

umarmst mich dennoch

erfragst mich

warum bin ich ich.

Und warum bist du du?

meine Insel bedeutet Ruhe

deine Unruhe brauche ich.

Magst du mich begleiten?

Ich liebe Dich.

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Lyrik, Prosa

Auf meiner Insel

finde ich Ruhe zum schreiben

vor einigen Jahren

habe ich die Unruhe gefunden

die mich belebt

das bist DU.

Meine Insel

ist Grenzen ziehen

und aufzeigen

Wege gehen und überschreiten

Leben und dies teilen.

Ich finde meine Mitte nie

Fragen denen ich mich stellen mag

und ja ich suche noch

nach dir

Schön ist doch

wenn ich sie finde

bin ich tod.

Mein Abendrot

meine Mitte

gefunden.

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Lyrik, Prosa

Wechsel

Dichter wechseln ihre Liebste

so oft wie ihre Bademäntel

glaubt man.

Unser Bademäntel sind oft verlottert

unsere Liebsten

eher verdattert

über Ideen dieser Art.

Ja wir Dichter wechseln oft

unsere Papierstapel

denn dauernd sind die vollgeschrieben.

Wir wechseln manchmal das Jakett,

und öfter unser Hemd.

Das einzige was bleibt

ist unsere Liebste.

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Lyrik, Prosa

Eine andere Liebe, oder wieso nicht 08/15

warum ich dich so liebe

wie ich dich liebe?

Ich mag das Licht

und freue mich morgens über den neuen Tag.

Das ich diesen Tag leben darf,

betrachte ich als mein Wunder.

Seit gefühlt 12 Jahren begleitest du mein Wundern.

In der modernen Zeitrechnung seit einigen Wochen.

Bin da halt altmodisch und zähle nach Empfinden.

Ich habe gelernt anders zu lieben, denn frei von Konventionen, frei von Schubladen, frei von Vorurteilen, frei von Urteilen, öffnet mein Leben.

Denn irgendwo wurde es mir mal zu eng, und ein Freigeist braucht Raum und Zeit.

Ich liebe dich recht einfach und besonnen klar, ich nehme dich als Geschenk in mein Leben. Mit deinen Tränen, deinem Lachen, deinen Macken, deiner Farbigkeit, deiner Ruhe, deiner Wildheit, deinem du sein, und deinem hier sein, deinem Leben, deinem Tanz, deinem Schlaf, deinem Hunger, deinem Durst, deiner Seele, deinem Körper, ich nehm dir nichts weg, und bin nicht mit weniger zufriedem als alles was du bist.

Wir beide sind kein 08/15 und das wissen wir, du schenkst mir Kraft und machst mich schwach. Ich öffne meine Tore in Weisheit, denn du bist mir ebenbürtige Gefährtin.

NAMASTE

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Lyrik, Prosa

Unter einer Decke

Ich weiß nicht,

ob ihr Nachts eure eigene Decke braucht,

oder ob ihr euren Partner bittet,

euch einfach schlafen zu lassen.

Nun wisst ihr ja,

das ich mich verliebt habe,

und seit dem ist eine Decke ausreichend.

Nein eigentlich ist sie der Mittelpunkt der Welt,

die wärmste Weisheit des Seins.

Zugegeben es ist nur eine Decke,

unter der wir liegen.

Doch dazu kommt unser Munden,

müde wie wir waren

schliefen wir küssend ein.

Und wachten küssend Mund an Mund

wieder auf, genau so eng umschlungen

wie wir einschliefen.

In anderen Spähren verbunden,

so fühle ich mich.

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Lyrik, Prosa

Nachgedanken

Beziehung gefährdet

konnte ich das jeh?

Da war eine lange Beziehung

eigentlich schon tod.

Und heute geht ihr

wieder zusammen.

Nicht mehr durchs Leben

aber zumindest durch den Traum davon.

Nein es scheint manchem Partner nur so,

die Beziehung hat er gefährdet.

Wege gehen in verschiedene Bahnen.

Junimond hören

wer könnte da ruhig bleiben

ich niemals

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